Laufend Content Ideen für Wunschkunden entwickeln | Pitchbook (CC0, Pixabay)

5 Tricks, die Ihnen laufend zu zündendem Content für Ihr Wunschkunden verhelfen

Jetzt haben Sie schon einen Redaktionsplan und Kanäle ausgewählt, über die Sie Ihre Inhalte verteilen wollen.

Nach anfänglicher Euphorie kommen jedoch schnell die Bedenken, ob Sie als Unternehmen oder Person überhaupt genug zu sagen haben, um Ihrem Publikum damit dauerhaft Nutzen zu stiften.

Werden Ihnen irgendwann die Themen ausgehen?

Verlieren Sie sich dann in Belanglosigkeiten und Content um des Contents Willen?

Ich kann Sie gleich beruhigen: Je länger Sie Ihre Content-Strategie verfolgen, um so länger wird Ihre Liste an möglichen Themen. Vorausgesetzt, Sie beschäftigen sich nachhaltig und intensiv mit Ihrem Wertangebot.

In diesem Beitrag zeige Ich Ihnen, wie Sie Ihre Inhalte finden, in Ihre Content-Strategie integrieren und Ihr Publikum damit langfristig begeistern.

1. Ideen einfangen, wenn sie kommen

Als Botschafter Ihres Wertangebotes und Unternehmer sind Sie mit den Inhalten Ihres Unternehmens rund um die Uhr befasst. Da verwundert es nicht, wenn Erkenntnisse oder Ideen sich gerade dann offenbaren, wenn Sie einmal abseits vom Tagesgeschäft unterwegs sind. Beim Skifahren, unter der Dusche oder in einer abendlichen Diskussionsrunde mit Freunden kommt Ihnen so mancher Geistesblitz, der geradezu nach einer Weiterverfolgung schreit.

Blöd nur, wenn Sie versäumen, diese Idee festzuhalten und in Ihre INBOX zu transportieren. Gut, wenn Ihr Gehirn das leisten kann und Sie die Idee am Montag Morgen wieder in vollem Umfang aufschreiben können.

Für alle die das nicht vermögen, lohnt es, sich einen entsprechenden Workflow und Tools zurecht zu legen.

Hier einige selbsterprobte Ideen:

Machen Sie sich Notizen. Wenn Zettel und Stift für Sie die Methode der Wahl sind, notieren Sie sich hier Ihre Ideen.

Alle, die eher das Smartphone als ständigen Begleiter dabei haben, können sich einen systematisch Ablauf aufbauen – beispielweise mit einer Notizverwaltungs-App wie Evernote. Damit können Sie Ideen nicht nur eintippen, sondern auch diktieren, Vorlagen abfotografieren oder Links direkt aus dem Browser abspeichern.

Tipp: die Diktier-App „Say&Go“ lässt sich direkt mit Evernote verbinden. So sprechen Sie einen Geistesblitz mit zwei Fingertippern ein und haben ihn am Montag automatisch wieder in der Inbox zur weiteren Verarbeitung (funktioniert auch mit Wearables wie der Apple Watch).

2. Systematische Recherche

Verfolgen Sie Fachpresse, Blogs, Podcast und andere Lieferanten von Inhalten, die sich um Ihr Wertangebot drehen.

Wichtiger noch als die Informationen von Lieferanten und Wettbewerbern sind die Netzwerke, in denen sich Ihre Wunschkunden aufhalten. Lernen Sie so viel wie möglich über die Menschen, mit denen Sie ins Geschäft kommen und eventuell eine Community aufbauen wollen.

Mit Ihrem Content reagieren Sie auf deren Fragestellungen und Probleme. Erschaffen Sie deshalb einen Avatar für Ihren Wunschkunden, damit Sie stets genau vor Augen haben, für wen Sie Inhalte erschaffen wollen.

Verfolgen Sie also alle Kanäle und Publikationen, die wertvolle Fragen aufwerfen, systematisch und beziehen Sie dazu Stellung.

Auch hier ist es wieder sinnvoll, sich einen mehr oder weniger geordneten Ideenvorrat zu erschaffen. Sortieren Sie entweder nach Quelle oder nach Themenkomplex. Wichtig ist, dass diese Fragen und Inhalte abrufbar sind, wenn Sie wieder an Ihrem Redaktionsplan arbeiten oder für einzelne Beiträge nochmals tiefer in die Recherche gehen.

Schüler sagen heute so schön: „ich muss ja nicht alles wissen, ich muss nur wissen, wo es steht.“

Das gilt auch für Ihren Ideenvorrat. Bauen Sie sich ein Ablage-System, in dem Sie sich zurechtfinden, wenn es um den OUTPUT geht. Dann können Sie mit wenig Aufwand laufend INPUT geben, kurz einordnen und verschlagworten.

Ich schlage vor, Sie machen das auch wieder mit dem oben erwähnten Evernote, oder mit einem Tool wie Pocket, dass es Ihnen ermöglicht, jeden Beitrag mit 2 Klicks im Browser in Ihrem Konto zu archivieren.

3. Mit Wunschkunden sprechen

Vergessen Sie niemals den direkten Austausch mit Ihrem Netzwerk. Ob Präsenzveranstaltungen oder Facebook-Gruppen, Webinare oder Umfragen. Die bestem Impulse bekommen Sie im direkten Gespräch mit Ihren Wunschkunden.

Wo drückt der Schuh?

So mancher Kunde wird Ihnen eine Frage stellen, über die Sie bisher noch gar nicht nachgedacht haben. Dieses Feedback ist Gold wert für die Entwicklung Ihres Geschäftsmodells und Ihrer Story.

Holen Sie sich auch auf jeden Fall die Erfolgsgeschichten ab, die Kunden mit Ihnen, Ihrem Produkt, Ihrer Dienstleistung erlebt haben. Diese Referenzen sind für die Vertrauensbildung aus Ihrem Content heraus unheimlich wichtig.

Mischen Sie sich unters Volk – wieder mit Ihrem (virtuellen) Notizblock bei der Hand. Ordnen Sie die Ideen und Fragen ein und archivieren Sie sie bis zur Wiedervorlage.

4. Content Kuration

Sie müssen nicht jeden Inhalt, den Sie mit Ihrem Publikum teilen selbst entwickeln. Wenn Sie aufmerksam durchs Leben gehen und mit dem Kopf Ihres Publikums denken werden Sie überall auf Inhalte stoßen, die Sie gerne teilen wollen.

Versuchen Sie Content mit diesem Mindset zu scannen:

Hilft das meiner Community?

Unterstützt der Inhalt und die Reputation des Autors das Vertrauen, das unser Publikum zu uns hat?

Natürlich sollen Sie nicht auf das „tolle Angebot“ der Wettbewerber aufmerksam machen. Aber denken Sie einfache immer daran, dass Sie Ihren Wunschkunden den maximalen Nutzen stiften wollen.

Teilen Sie also auch fremde Inhalte über Ihre Social-Media Kanäle. Wenn Sie sich bestimmte Inhalte ganz besonders zueigen machen wollen, können Sie diese sogar direkt in Ihr Blog einbinden.

5. Serien aus Überthemen entwickeln

Manche Themen sind zu groß für einen einzigen Blog-Post oder ein Video. Um so besser: jetzt haben Sie die Chance, daraus eine Serie oder sogar eine eigene Kategorie zu entwickeln. Vielleicht wird ja sogar ein Kurs aus den Inhalten, die auf der ursprünglichen Idee basieren.

Formulieren Sie die Idee um:

Wie kann ich meinen Wunschkunden helfen … zu erreichen?

Vergessen Sie nicht: Sie wollen Ihre Expertise transportieren und Ihrem Publikum helfen ein bestimmtes Problem zu lösen oder Ziel zu erreichen. Das Produkt, das Sie verkaufen, ist Teil dieser Problem-Lösung.

Die Hilfestellung vor dem Kauf, gehört aber eben auch dazu und schafft enormes Vertrauen. Im besten Fall entwickeln Sie sogar eine Community rund um Ihr Wertangebot, die sich rege austauscht und mit intelligenten Fragestellungen auch zu Ihrer Weiterentwicklung beiträgt.

Fazit

Sie können Ihren Content-Vorratsspeicher immer gut gefüllt halten, wenn Sie sich ein paar Routinen zueigen machen. Halten Sie Ihren Geist offen für neue Ideen und die Fragen Ihrer Wunschkunden! Suchen Sie aktiv das Gespräch und fragen Sie, wie Sie ihr Wertangebot verbessern können!

Legen Sie sich eine Inbox und ein Archiv-System an, das Ihnen ermöglicht, alle diese Ideen abzulegen und gezielt wiederzufinden – Sie brauchen sie, wenn Sie an Ihrem Redaktionsplan und den Beiträgen arbeiten.

Haben Sie schon Tricks entwickelt, um laufend neuen Content zu erschaffen?
Was hindert Sie daran, das Feedback Ihrer Wunschkunden zur Verbesserung von Wertangebot und Ihrer Unternehmensstory zu nutzen?

Ich freue mich auf Ihre Kommentare.

Zündende Grüße

Fabian Lipp

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